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LEITGEDANKEN

Mit Augenmaß, pragmatisch und frei von starren Ideologien Probleme angehen und sie parteiübergreifend sowie kompromissfähig zu lösen - dies ist auch weiterhin mein Ziel. Öffentliche Verwaltung sehe ich als Dienstleistung für Menschen, innovativ, modern und digital auf der Höhe der Zeit - sparsam und effizient.


BILDUNG

Schule der Zukunft... ?
Schule der Zukunft... ?

Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Deshalb sollte selbstverständlich sein, ihnen ein gutes Rüstzeugs mit auf den Weg zu geben. Dazu gehört auch, in allen schulischen und vorschulischen Einrichtungen, in denen unsere Kinder einen Großteil ihrer Zeit verbringen, optimale Aufenthalts- und Unterrichtsbedingungen zu schaffen. Erforderliche Sanierungen und die Anpassung an eine moderne Einrichtung haben Priorität - sowie Buben und Mädchen mit körperlichen oder geistigen Handicaps optimal zu fördern und sie je nach Möglichkeit in den Regelunterricht zu integrieren.

UMWELT und UMFELD

Achtsam mit unserer Umwelt, inklusive der Menschen und der Tiere, umzugehen, ist ein Appell, den sich jeder Einzelne von uns auf die Fahne schreiben muss. Dabei reicht es meines Erachtens nicht nur, in Bezug auf Energie und Mobilität umsetzbare Konzepte zu entwickeln. Sorge bereitet mir außerdem der Umgang, den Menschen mittlerweile untereinander pflegen. Seien es Hasstiraden im Internet, verstärktes Mobbing an den Schulen oder einfach nur ein fehlender Gruß auf dem Spazierweg. Wir leben in Zeiten, wo es immer schwieriger wird, weltweit Frieden zu stiften. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, wenigsten im eigenen Umfeld - sei es privat oder im öffentlichen Bereich - ein positves Miteinander anzustreben. Wer den Menschen Wert schätzt, schätzt auch unsere Umwelt - inklusive Flora und Fauna. Es gibt mittlerweile Länder, in deren Schulen ein positives Miteinander und der Weg für ein glückliches Leben gelehrt wird. Daran sollten wir uns orientieren.

GEWERBE

Damit sich unsere Unternehmen weiterhin heimisch fühlen, benötigen sie über flächendeckende digitale Standortvorteile hinaus die Möglichkeit, sich dem Bedarf entsprechend zu entwickeln. Ohne unser Gewerbe und die daraus fließende Gewerbesteuer nämlich wäre es den Kommunen, und somit auch uns Bürgern, nicht möglich, das öffentliche Leben aufrecht zu halten beziehungsweise zu finanzieren. Darunter fallen unter anderem der Betrieb von Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche wie Kindergärten, Krippen und Schulen, Verkehrswege aber auch Einrichtungen für kranke und alte Menschen - auf den Nenner gebracht, die gesamte kommunale Infrastruktur. Wir brauchen deshalb eine vernünftige sowie sinn- und maßvolle Gewerbeentwicklung, die selbstverständlich auf ökologische Belange Rücksicht nehmen muss. Hier setze ich verstärkt auf interkommunale Zusammenarbeit. Konflikte zwischen benachbarten Kommunen bei gewerblicher Entwicklung sollten im Interesse aller durch offene Gespräche am runden Tisch gelöst, bestenfalls als "interkommunales Projekt" auf den Weg gebracht werden.

EHRENAMT

Was wäre unsere Gesellschaft ohne ehrenamtliches Engagement? Viele Aufgaben, insbesondere in sozialen Bereichen, würden auf der Strecke bleiben. Damit sich aber unsere vielen Ehrenamtlichen entsprechend Wert geschätzt und betreut fühlen, möchte ich die zentrale Beratung durch den Landkreis weiter ausbauen, damit Ehrenamtliche ihre Sorgen los werden sowie professionelle Hilfe erhalten.

Da auch unsere Feuerwehren, Rettungs- und Hilfsdienste vorwiegend durch Ehrenamtliche am Leben gehalten werden, haben deren Arbeitsbedingungen ein besonderes Augenmerk verdient. Insbesondere die baulichen Voraussetzungen sowie das Handwerkszeug, mit dem Leben gerettet wird, muss den heutigen Ansprüchen gerecht werden. Verstärkt möchte ich mich in Kooperation mit den Kommunen bei der Suche nach geeigneten Standorten für die Unterbringung sowie für eine optimale Ausstattung und deren Finanzierung stark machen.

LANDWIRTSCHAFT

Esther Wittmann zum Thema...
Esther Wittmann zum Thema... ... die Landwirtschaft stärken. Das Bild entstand anlässlich eines Wettbewerbes vor etwa zehn Jahren, an dem sich die James-Krüss-Grundschule rege beteiligte.

Was passiert, wenn es keine Landwirte mehr gibt? Zu viele landwirtschaftliche Betriebe geben bereits auf, weil ihnen unnötige Bürokratie auferlegt wurde, im Gegensatz sie aber nicht den Preis für ihre Produkte erhalten, den sie Wert sind. Die Landwirte aber sind es, die nach wie vor dafür sorgen, dass wir täglich eine Auswahl an gesunden Lebensmitteln auf den Tisch bekommen. Dabei sind ökologisch orientierte Betriebe genau so wichtig, wie die Bauern, die ihren Hof konventionell betreiben. Der einen oder anderen Bewirtschaftungsart politisch den Vorzug zu geben, wie es oftmals gefordert wird, bedeutete letztendlich, dem Bedarf nicht gerecht zu werden. Es würde niemanden helfen, weder den Landwirten noch den Verbrauchern.

Es wird Zeit, dass wir alle unser Augenmerk wieder verstärkt auf unsere bäuerlichen Betriebe legen, sie sind es nämlich, die zudem für die Pflege unserer Landschaft Sorge tragen. Ihr Engagement, das weit über eine 35-Stunden-Woche hinaus geht, muss wieder Wert geschätzt werden. Eine meiner Aufgaben wird deshalb sein, gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung und den Bauern Strategien zu entwickeln, heimische Produkte mehr noch populär zu machen und auch für ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis zu sorgen...

JUGEND

Der Landkreis ist ganz gut aufgestellt, was die "kreative Förderung von Vorschul- und Schulkindern" anbelangt. Musik-und Sportunterricht, Malkurse, Ballettgruppen, Skateranlagen und Abenteuerspielplätze, das Angebot ist vielfältig. Weit weniger Möglichkeiten gibt es für Jugendliche und junge Erwachsene. Hier muss nachgebessert werden. Unter anderem durch öffentlich geförderte Treffpunkte, wo beispielsweise Kicker- und Billard-Turniere ausgetragen, moderne Tanzprojekte oder Theatergruppen unter fachmännischer Leitung angeboten werden. Wer sich kreativ beschäftigt, gewinnt fürs Leben.

SENIOREN

Ein weites Feld, das verstärkt beackert werden muss, ist der Seniorenbereich. Insbesondere liegen mir die vielen Menschen am Herzen, die ein Leben lang gearbeitet haben und für andere da waren - im Alter aber krank geworden, in finanzieller Not oder einfach nur mangels Angehöriger einsam geworden sind.
Ich weiß, es fehlt an Pflegekräften und ich kenne die Diskussion über "intelligente Roboter", die diverse Pflegearbeiten in Pflegeeinrichtungen übernehmen sollen. Auch wenn künstliche Intelligenz in vielen Bereichen hilfreich sein kann - unsere Eltern, Großeltern oder einfach nur Nachbarn haben es nicht verdient, einem Roboter als Gesprächspartner ihre Sorgen anvertrauen zu müssen. Deshalb ist es mir ein Anliegen, mich im Sinne vieler Betroffener und Pflegekräfte für eine menschenwürdige Betreuung einsetzen. Konkret werde ich versuchen, in Kooperation mit diversen Nachbarschaftshilfen und Sozialdiensten eine zentrale Stelle einzurichten, um im Kreise von Experten und kreativen Menschen, die täglich an der Basis arbeiten, Lösungsansätze zu erarbeiten. Unter anderem ist es dringend notwendig, bezahlbaren Wohnraum für die Kräfte zu schaffen, die sich täglich um unsere Kinder, alte und kranke Menschen kümmern. Unter anderem ist es mir eine Herzensangelegenheit, das Projekt Mehrgenerationenhaus anzukurbeln, um der älteren Generation weiterhin ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

TOURISMUS

Nicht einfach wird es werden, den Strom der vielen Tagestouristen rund um unsere fünf Seen, insbesondere in den Sommermonaten, in den Griff zu bekommen. Andererseits kann es für die Bürger, die hier leben, so nicht weiter gehen. Zufahrten und Einfahrten werden zugeparkt, auf überfüllten Straßen ist kein Durchkommen mehr. Um diesem Problem Herr zu werden, ist es notwendig, alle Verantwortlichen rund um die Seen, aber auch die der angrenzenden Landkreise mit ins Boot zu holen, um ein schlüssiges Entlastungskonzept zu erarbeiten. Eine Lösung wäre beispielsweise ein gut funktionierender Shuttle-Service. Gleichzeitig aber sollte durch Stärkung der Marke StarnbergAmmersee die Qualität der Angebote im Landkreis noch weiter verbessert werden, damit sich Gäste losgelöst vom Tagestourismus für einen längeren Aufenthalt im Landkreis entscheiden.

VERKEHR

Der Landkreis ist seit geraumer Zeit auf gutem Wege, indem kontinuierlich ein verstärktes Augenmerk auf den Einsatz von Expressbuslinien, Ruftaxis und Bürgerbussen gelegt wird. Dadurch werden Anreize geschaffen, aufs eigene Auto zu verzichten und auf eine Verkehr entzerrende Alternative zu setzen. Erfreulich ist außerdem, dass Gemeinden mittlerweile anstelle von Verkehrskonzepten auf Mobilitätskonzepte setzen, um umsetzbare Möglichkeiten weg vom Individualverkehr zu finden. Optimal wäre deshalb ein Landkreis übergreifendes Miteinander, um nicht nur örtlich positive Ergebnisse anzustreben, sondern auch die Nachbargemeinden mitzunehmen. Ich bin gerne mit dabei.